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	<title>allianz-nachhaltigkeit.de &#187; Allgemein</title>
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		<title>Lexikon zum Thema Nachhaltigkeit</title>
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		<pubDate>Tue, 19 Jun 2018 14:03:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>allianzer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Blog]]></category>
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		<category><![CDATA[Biomasse]]></category>
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		<description><![CDATA[Durch den stetig steigenden Energiebedarf und angesichts schwindender Vorräte an fossilen Ressourcen ist es von essenzieller Bedeutung, alle Möglichkeiten einer auf Nachhaltigkeit ausgerichteten Energieversorgung in Betracht zu ziehen. Keine der einzelnen Energiequellen, die sich uns zur Verfügung stellen, kann für sich genommen als Königsweg bezeichnet werden. Vielmehr ist es ein ausgewogener Energiemix, bei dem Solarenergie, Windenergie, Biomasse, Geothermie und Wasserkraft gleichermaßen zum Tragen kommen. [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<h2>Welche erneuerbaren Energien gibt es?</h2>
<p>Durch den stetig steigenden Energiebedarf und angesichts schwindender Vorräte an fossilen Ressourcen ist es von essenzieller Bedeutung, alle Möglichkeiten einer auf Nachhaltigkeit ausgerichteten Energieversorgung in Betracht zu ziehen. Keine der einzelnen Energiequellen, die sich uns zur Verfügung stellen, kann für sich genommen als Königsweg bezeichnet werden. Vielmehr ist es ein ausgewogener Energiemix, bei dem Solarenergie, Windenergie, Biomasse, Geothermie und Wasserkraft gleichermaßen zum Tragen kommen.</p>
<p><strong>In diesem kleinen Lexikon gehen wir zunächst auf folgende Begriffe ein:</strong></p>
<ul>
<li><a href="#biomasse">Biomasse</a></li>
<li><a href="#co2_fussabdruck">CO2-Fußabdruck</a></li>
<li><a href="#eeg">Erneuerbare Energien Gesetz (EEG)?</a></li>
<li><a href="#fracking">Fracking</a></li>
<li><a href="#solarenergie">Solarenergie</a></li>
<li><a href="#geothermie">Geothermie</a></li>
<li><a href="#oek_rucksack">Ökologischer Rucksack</a></li>
<li><a href="#umweltverschmutzung">Umweltverschmutzung</a></li>
<li><a href="#wasser_fussabdruck">Wasser-Fußabdruck</a></li>
<li><a href="#wasserkraft">Wasserkraft</a></li>
<li><a href="#windenergie">Windenergie</a></li>
</ul>
<h2><a name="solarenergie"></a>Solarenergie: Mehr Nachhaltigkeit durch Photovoltaik und Solarthermie</h2>
<div id="attachment_277" class="wp-caption aligncenter" style="width: 650px"><a href="http://www.allianz-nachhaltigkeit.de/wp-content/uploads/solarenergie_asiachang@unsplash1.jpg"><img class="size-large wp-image-277" alt="Solarenergie gewinnen" src="http://www.allianz-nachhaltigkeit.de/wp-content/uploads/solarenergie_asiachang@unsplash1-1024x576.jpg" width="640" height="360" /></a><p class="wp-caption-text">Solarenergie gewinnen &#8211; Copyright: asiachang@unsplash</p></div>
<p>Die Sonne ist der mit Abstand wichtigste Energielieferant. Können wir ihre Energie nutzen, entstehen dabei weder CO2 noch andere Emissionen wie beispielsweise Ruß oder Feinstaub. Sonnenenergie kann sowohl in thermischen Solaranlagen zur Gewinnung von Wärmeenergie als auch in Photovoltaikanlagen zur Erzeugung von sauberem Strom genutzt werden. Solarthermie kann beispielsweise in Haushalten zur Erwärmung von Brauch- und Heizwasser Verwendung finden. Photovoltaikanlagen können &#8211; je nach Sonneneinstrahlung und Anzahl der Module &#8211; Haushalte komplett mit Strom versorgen. Werden solche Systeme um Solarspeicher erweitert, lässt sich die Energie auch nutzen, wenn die Sonne gerade nicht scheint.</p>
<h2><a name="windenergie"></a>Windenergie: Aus Wind wird Strom</h2>
<div id="attachment_278" class="wp-caption aligncenter" style="width: 650px"><a href="http://www.allianz-nachhaltigkeit.de/wp-content/uploads/windenergie_chris7520@unsplash.jpg"><img class="size-full wp-image-278" alt="Windenergie nutzen" src="http://www.allianz-nachhaltigkeit.de/wp-content/uploads/windenergie_chris7520@unsplash.jpg" width="640" height="360" /></a><p class="wp-caption-text">Windenergie &#8211; Copyright: chris7520@unsplash</p></div>
<p>Die riesigen Windräder prägen bereits vielerorts das Landschaftsbild. Hier wird die kinetische Energie des Windes über Generatoren in elektrische Energie umgewandelt. Eingefangen wird der Wind durch die Rotorblätter, deren Rotationsenergie eine Welle antreiben, die wiederum den Generator antreibt. Wie viel Strom dabei erzeugt wird, ist abhängig von der Größe der einzelnen Anlage, deren Wirkungsgrad und den örtlichen Windverhältnissen. Deswegen sind Windkraftanlagen auch vornehmlich in den nördlichen Bundesländern zu finden.</p>
<h2><a name="biomasse"></a><a name="biomasse"></a>Biomasse</h2>
<div id="attachment_279" class="wp-caption aligncenter" style="width: 650px"><a href="http://www.allianz-nachhaltigkeit.de/wp-content/uploads/zuckerrohr@wikipedia1.jpg"><img class="size-full wp-image-279" alt="Biomasse - Zuckerrohr" src="http://www.allianz-nachhaltigkeit.de/wp-content/uploads/zuckerrohr@wikipedia1.jpg" width="640" height="360" /></a><p class="wp-caption-text">Biomasse &#8211; Zuckerrohr &#8211; Copyright: Wikipedia</p></div>
<p>Biomasse steht in ganz unterschiedlichen Formen zur Verfügung. Es handelt sich dabei um nachwachsende Materialien, also einen Rohstoff biologischen Ursprungs, der sich energetisch nutzen lässt. Diese können sowohl in fester als auch flüssiger Form vorliegen. Streng genommen lassen sich auch Gase (z. B. Biogas) dazu zählen. Zu den festen Materialien gehören beispielsweise Erzeugnisse aus der Landwirtschaft. Flüssige Biomasse sind beispielsweise Pflanzenöle (z. B. Rapsöl) und Bioethanol. Die Nutzung von Biomasse nimmt wegen der Verknappung fossiler Energieträger stetig zu.</p>
<p>Bei Biomasse handelt es sich zum größten Teil also um pflanzliche Materialien. Daneben werden aber auch Produkte tierischen Ursprungs häufig verwendet. Ein Beispiel hierfür liefert der Einsatz von Gülle in Biogasanlagen. Der hohe Energiegehalt von Biomasse lässt sich auf die Inhaltsstoffe zurückführen. Dazu gehören beispielsweise Fette, Öle, Cellulose, Stärke und Zucker.</p>
<h2><a name="geothermie"></a>Geothermie</h2>
<div id="attachment_280" class="wp-caption aligncenter" style="width: 650px"><a href="http://www.allianz-nachhaltigkeit.de/wp-content/uploads/geothermie_island_wikipedia.jpg"><img class="size-full wp-image-280" alt="Geothermiekraftwerk in Island" src="http://www.allianz-nachhaltigkeit.de/wp-content/uploads/geothermie_island_wikipedia.jpg" width="640" height="360" /></a><p class="wp-caption-text">Geothermiekraftwerk in Island &#8211; Copyright: Wikipedia</p></div>
<p>Die Gewinnung von Strom und Nutzwärme aus dem Erdboden wird als Geothermie bezeichnet. Abhängig von der Tiefe, bis zu der im Rahmen einer Erschließung gebohrt werden muss, lassen sich oberflächennahe und tiefe Geothermie voneinander unterscheiden. Mittels Erdwärmesonden, Erdwärmekollektoren und flache Grundwasserbrunnen lässt sich diese Energie fördern und nutzen.<br />
Gerade die tiefe Geothermie hat sich als besonders effizient erwiesen, da die Temperaturen hier das ganze Jahr über vergleichsweise konstant sind. Bei der oberflächennahen Geothermie kann das Temperaturniveau durch Niederschläge und witterungsbedingte Temperaturschwankungen hingegen variieren. Darüber hinaus steigt die Temperatur mit zunehmender Tiefe immer weiter an.</p>
<p>Daraus lässt sich auch ein großer Vorteil der Geothermie ableiten: Sie steht das ganze Jahr über in stets gleichem Maße zur Verfügung und ist dabei weder von Jahres- noch Tageszeiten abhängig. Verbraucher erhalten auf diesem Wege eine sehr preisstabile Wärmeversorgung. Es werden keinerlei Lagerflächen für Brennstoffe benötigt und es bedarf auch keiner Gewässerschadenhaftpflichtversicherung. Die Investitionskosten für Geothermie sind zwar relativ hoch angesiedelt, aber dafür bieten Bund und Länder vielfältige Fördermöglichkeiten an.</p>
<h2><a name="wasserkraft"></a>Wasserkraft</h2>
<div id="attachment_281" class="wp-caption aligncenter" style="width: 650px"><a href="http://www.allianz-nachhaltigkeit.de/wp-content/uploads/Wasserkraftwerk_Schöngeising_Blick_aus_Maschinenraum.jpg"><img class="size-full wp-image-281" alt="Laufwasserkraftwerk von 1892 in Schöngeising" src="http://www.allianz-nachhaltigkeit.de/wp-content/uploads/Wasserkraftwerk_Schöngeising_Blick_aus_Maschinenraum.jpg" width="640" height="360" /></a><p class="wp-caption-text">Laufwasserkraftwerk von 1892 in Schöngeising &#8211; Copyright: Wikipedia</p></div>
<p>Eine der am längsten durchgängig genutzten erneuerbaren Energiequellen ist die Wasserkraft. Wurden früher vor allem Mühlen und Sägewerke mit Wasserkraft in Gang gesetzt, sind es heute Staudämme, Gezeitenkraftwerke und Pumpspeicherwerke, die zur Energiegewinnung eingesetzt werden. Damals wie heute wird die in der Strömung des Wassers enthaltene kinetische Energie dazu verwendet, Generatoren anzutreiben, mit deren Hilfe Strom erzeugt wird. Durch den langen Verwendungszeitraum gilt die Stromerzeugung per Wasserkraft heute als technisch ausgereift. Die größten Potenziale lassen sich in den südlichen Bundesländern ausmachen, da hier die Strömungsverhältnisse am günstigsten sind. Zudem können hier eher hoch gelegene Seen als Reservoir für Pumpspeicherkraftwerke genutzt werden.</p>
<h2><a name="eeg"></a>Was ist das Erneuerbare Energien Gesetz (EEG)?</h2>
<p>Das Erneuerbare-Energien-Gesetz regelt die bevorzugte Einspeisung von aus erneuerbaren Energien gewonnenen Strom in das Stromnetz. In ihm werden Mindestverkaufspreise garantiert, nach denen der Strom von den jeweiligen Energieerzeugern abgerechnet wird. Das EEG dient der Umsetzung der von der Bundesregierung gesetzten Ziele zum Klima- und Umweltschutz und soll langfristig die Abhängigkeit von fossilen Energieträgern und der Atomkraft schmälern. In Kraft getreten ist das Erneuerbare-Energien-Gesetz im April 2000. Gesetzesnovellen gab es in den Jahren 2004, 2009, 2012, 2014 und 2017. die zugehörigen Änderungen waren nötig, um der Dynamik eines sich schnell entwickelnden Marktes gerecht werden zu können.</p>
<p><a href="https://www.bundesregierung.de/Webs/Breg/DE/Themen/Energiewende/Fragen-Antworten/3_ErneuerbareEnergien/9_rechtliche-grundlagen-eew/_node.html">Infos: Erneuerbare Energien Gesetzt (EEG) </a></p>
<p>&nbsp;</p>
<h2><a name="umweltverschmutzung"></a>Umweltverschmutzung</h2>
<div id="attachment_283" class="wp-caption aligncenter" style="width: 650px"><a href="http://www.allianz-nachhaltigkeit.de/wp-content/uploads/dustan-woodhouse-675082-unsplash.jpg"><img class="size-full wp-image-283" alt="Umweltverschmutzung" src="http://www.allianz-nachhaltigkeit.de/wp-content/uploads/dustan-woodhouse-675082-unsplash.jpg" width="640" height="360" /></a><p class="wp-caption-text">Umweltverschmutzung &#8211; Copyright: dustan-woodhouse@unsplash</p></div>
<p>Mit der schrittweisen Umstellung der Energieversorgung auf erneuerbare Energien sollen diverse Gefahren minimiert oder ganz beseitigt werden. Die Arten der Umweltverschmutzung sind sehr vielfältig und lässt sich grob in Luftverschmutzung, Gewässerverschmutzung und Bodenverunreinigung einteilen. Es gibt häufig in der Diskussion stehende Themen wie Treibhausgasemissionen und Klimawandel. Aber auch jede einzelne Person kann etwas dazu beitragen, dass die Umwelt weniger verschmutzt wird: Weniger Müll produzieren, kurze Distanzen nicht mehr mit dem Auto fahren sowie Strom und Heizbrennstoffe einsparen sind nur wenige Beispiele. Zu den Gefahrenstoffen, die unsere Umwelt heute am meisten belasten, zählen</p>
<p>- Chemikalien,<br />
- Öl,<br />
- Dünger,<br />
- durch die Verbrennung fossiler Brennstoffe freigesetztes Kohlendioxid,<br />
- Kohlenwasserstoffe (z. B. Benzol),<br />
- Pestizide,<br />
- Schwefeldioxid,<br />
- Arzneimittel,<br />
- und Schwefeldioxid</p>
<h2><a name="fracking"></a>Gefahr durch Fracking</h2>
<div id="attachment_284" class="wp-caption aligncenter" style="width: 650px"><a href="http://www.allianz-nachhaltigkeit.de/wp-content/uploads/Frac_job_in_process.jpg"><img class="size-full wp-image-284" alt="Fracking" src="http://www.allianz-nachhaltigkeit.de/wp-content/uploads/Frac_job_in_process.jpg" width="640" height="360" /></a><p class="wp-caption-text">Fracking &#8211; Copyright: Wikipedia</p></div>
<p>Ein weiteres Beispiel für ernstzunehmende Umweltgefahren liefert das seit einigen Jahren immer wieder in der Diskussion stehende Hydraulic Fracturing, kurz Fracking genannt. Dabei werden in tiefer gelegenen Schichten des Bodens künstlich Risse und Klüfte erzeugt, um den Fluss von Gasen und Flüssigkeiten zu verbessern. Auf diesem Wege lässt sich beispielsweise die Förderung von Erdgas verbessern. Damit dieses Verfahren funktionieren kann, wird mit chemischen Substanzen und einem Stützmittel versetztes Wasser mit hohem Druck durch ein Bohrloch in die Erdgaslagerstätte eingepresst. Dadurch werden dort kleine Risse verursacht, die sich durch den im Gemisch enthaltenen Sand auch nicht wieder schließen. Das Gas kann nun aus der Lagerstätte zum Bohrloch strömen und anschließend gefördert werden.</p>
<p>Ein Problem besteht jedoch darin, dass ein großer Teil des so gelösten Erdgases einfach in die Atmosphäre entweicht und dort den Treibhauseffekt 72-mal so stark anheizt wie die gleiche Menge an CO2. Daneben kann Fracking dort, wo es zur Anwendung kommt, Erdbeben auslösen. Viel schwerwiegender ist jedoch die Kontamination von Grundwasser mit den eingesetzten chemischen Substanzen. Schäden dieser Art können erst Jahre später auftreten und sind demnach schwer vorherzusagen.</p>
<h2><a name="co2_fussabdruck"></a>CO2-Fußabdruck</h2>
<div id="attachment_285" class="wp-caption aligncenter" style="width: 650px"><a href="http://www.allianz-nachhaltigkeit.de/wp-content/uploads/640px-CO2-Fußabdruck_von_Flaschenwasser.jpg"><img class="size-full wp-image-285" alt="Der CO2-Fußabdruck von Flaschenwasser" src="http://www.allianz-nachhaltigkeit.de/wp-content/uploads/640px-CO2-Fußabdruck_von_Flaschenwasser.jpg" width="640" height="373" /></a><p class="wp-caption-text">Der CO2-Fußabdruck von Flaschenwasser &#8211; Copyright: Wikipedia</p></div>
<p>Der CO2-Fußabdruck, auch sehr bekannt unter dem englischen Begriff Carbon Footprint, ist eine Kennzahl, mit welcher die CO2-Emissionen eines Menschen innerhalb eines bestimmten Zeitraums gemessen werden. Auf diesem Wege lassen sich Vergleiche zum Durchschnitt herstellen und folglich auch der eigene Fußabdruck bewerten: Ein großer CO2-Fußabdruck steht für überdurchschnittlich hohe CO2-Emissionen, ein kleiner Fußabdruck dementsprechend für eine sehr klimafreundliche Lebensweise. Der CO2-Fußabdruck kann auch selbst berechnet werden. Hierzu sind relevante Größen wie z. B. Stromverbrauch, Wärmebedarf, Konsumverhalten, Transport- und Essgewohnheiten nötig.</p>
<p>Jeder Mensch hat es also selbst in der Hand, wie der CO2-Fußabdruck bei ihm selbst dimensioniert ist. Wer beispielsweise Autofahrten vermeidet und stattdessen kurze Strecken zu Fuß geht oder öffentliche Verkehrsmittel nutzt, kann die eigenen CO2-Emissionen bereits stark reduzieren. Wer im Urlaub keine Fernreise mit dem Flugzeug unternimmt und stattdessen ein Reiseziel wählt, das näher an der Heimat liegt, schmälert seinen Carbon Footprint sogar ganz erheblich. Ein nennenswerter Effekt lässt sich auch durch das Absenken der Temperatur um 1-2 Grad erzielen. Wer mehr investieren möchte, kann seinem Haus eine neue Wärmedämmung verpassen.</p>
<p>Um den Carbon Footprint im Hinblick auf die Auswahl an Lebensmitteln möglichst gering zu halten, sollten ein paar einfache Regeln beachtet werden: So ist frische, saisonale und möglichst aus der Region stammende Ware gegenüber verarbeiteten oder importierten Produkten stets die bessere Wahl. Lange Transportwege sind meistens, jedoch längst nicht immer, mit einem höheren CO2-Fußabdruck verbunden. Wurde die Ware jedoch über einen längeren Zeitraum hinweg gekühlt gelagert, kann der Footprint durch die dafür nötigen Energiekosten sogar größer ausfallen.</p>
<h2><a name="oek_rucksack"></a>Ökologischer Rucksack</h2>
<p>Das Konzept des ökologischen Rucksacks wurde bereits in den 90ern von Schmidt-Bleek entwickelt. Ihm liegt das MIPS-Konzept zugrunde, womit &#8220;Material-Input pro Einheit Service&#8221; gemeint ist. Im Fokus stehen dabei Dienstleistungen, die meist den Einsatz von Gütern erforderlich machen. Dieser Ansatz verfolgt damit das Ziel, für die Dienstleistung den zugehörigen Rucksack, also den Material-Input und den daraus resultierenden Energie- bzw. Ressourcenverbrauch zu ermitteln. Im Schnitt bringt jedes industriell gefertigte Produkt einen ökologischen Rucksack von 30 kg mit.</p>
<p>Schmidt-Bleek sieht eine Dematerialisierung der Wirtschaft als möglichen Lösungsansatz. Dabei sollte der Ressourcenverbrauch auf ein Niveau herabgesetzt werden, welches insofern zukunftsfähig ist, als dass die Ökosphäre dadurch keinen dauerhaften Schaden nimmt. Im Rahmen einer radikalen Dematerialisierung sollte der Materialverbrauch nach Schmidt-Bleek halbiert werden. Er hat zu diesem Zweck Untersuchungen in die Wege geleitet, die eine Vervierfachung der Stoffproduktivität prüfen soll. Dieser Faktor 4 ist jedoch nach seinen Schlussfolgerungen nicht ausreichend. Vielmehr bedürfe es einer Verzehnfachung der Produktivität. Um dieses Ziel erreichen zu können, wurde sogar ein Faktor-10-Club ins Leben gerufen, an dem sich zahlreiche namhafte Wissenschaftler und Umweltschützer beteiligen.</p>
<h2><a name="wasser_fussabdruck"></a>Wasser-Fußabdruck</h2>
<p>Mithilfe des Wasser-Fußabdrucks wird sowohl der direkte als auch der indirekte Verbrauch an Wasser von Konsumenten und Produzenten ermittelt, der neben der alltäglichen Nutzung auch für die Produktion von Gütern benötigt wird. Der Wasser-Fußabdruck kann insofern auch die Menge an Wasser ausweisen, die von den Einwohnern eines Landes pro Jahr benötigt wird. In Deutschland beträgt der Bedarf an Wasser pro Jahr beispielsweise 60 Mrd. m³. Hierbei kann auch der externe Wasserverbrauch mit eingerechnet werden. Damit ist jene Menge an Wasser gemeint, die im Ausland für die Herstellung von beispielsweise Vorprodukten und zur Gewinnung bzw. Verarbeitung von Rohstoffen aufgewendet werden muss, bevor diese importiert werden. Analog dazu wird aber auch Wasser in Form von Gütern von Deutschland aus in andere Länder exportiert. In Deutschland werden Jahr für Jahr allein für die Produktion von Exportgütern rund 32 Mrd. m³ Wasser aufgewendet.</p>
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		<item>
		<title>Energetische Sanierung</title>
		<link>https://www.allianz-nachhaltigkeit.de/187/energetische-sanierung-2/</link>
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		<pubDate>Thu, 20 Jun 2013 12:32:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>allianzer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Energetische Sanierung]]></category>

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		<description><![CDATA[Unter dem Begriff energetische Sanierung fasst man diverse Maßnahmen zusammen, die letztlich aber alle auf die Einsparung von Energie und den damit verbundenen Kosten abzielen. Es geht also um die Erhöhung der Energieeffizienz. [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.allianz-nachhaltigkeit.de/wp-content/uploads/energieverluste.jpg"><img alt="Energieverluste am Haus" src="http://www.allianz-nachhaltigkeit.de/wp-content/uploads/energieverluste.jpg" width="450" height="" /></a></p>
<h3>Was bedeutet energetische Sanierung?</h3>
<p>Unter dem Begriff energetische Sanierung fasst man diverse Maßnahmen zusammen, die letztlich aber alle auf die Einsparung von Energie und den damit verbundenen Kosten abzielen. Es geht also um die Erhöhung der Energieeffizienz.</p>
<p>Als mögliche Maßnahmen wären hier folgende zu nennen:</p>
<ul>
<li><strong>Außenwanddämmung</strong><br />
Bei der Außenwand werden alle Außenwände bearbeitet. Ziel ist, die Einwirkung von unterschiedlichen Außentemperaturen auf die Raumtemperatur einzuschränken. Auf diese Weise muss im Winter nicht so viel geheizt werden und im Sommer kann sich die Hitze nicht so sehr in den Räumen stauen.</li>
</ul>
<ul>
<li><strong>Dachdämmung<br />
</strong>Die Dämmung des Dachs tut für das Haus von oben das, was die Außenwanddämmung von den Seiten bewerkstelligt. Hier wird in der Regel vermehrt von innen gearbeitet und die Innenfläche wird mit entsprechendem Material verstärkt. Durch eine Dachdämmung ist in vielen Fällen der Dachboden auch besser als Wohnraum nutzbar, weil die Außentemperaturen dem Innenraum nicht mehr so viel anhaben können.</li>
</ul>
<ul>
<li><strong>Perimeterdämmung</strong><br />
Die Perimeterdämmung schließt die komplette Außensanierung des Hauses ab. In diesem Fall werden die Teile des Hauses gedämmt, die mit Erdreich in Berührung kommen. Davon profitieren in erster Linie die Kellerräume direkt, aber natürlich auch das übrige Haus.</li>
</ul>
<ul>
<li><strong>Fenstersanierung</strong><br />
Durch mehr oder weniger gute Fenster wird die Raumtemperatur massiv beeinflusst. Undichte Fenster, wie sie in Altbauten oft noch im Einsatz sind, sorgen dafür, dass es im Raum permanent leicht zugig ist. Das bedeutet, dass die Heizkosten in der kalten Jahreszeit massiv ansteigen, denn durch die minimalen Lücken in der Fensterdämmung kommt die kalte Außenluft sehr leicht in den Raum. Der gesamte Wohnraum ist dadurch deutlich schwerer warm zu halten. Hilfe schafft hier nur der Einbau gut gedämmter Fenster.</li>
</ul>
<ul>
<li><strong>Heizungssanierung</strong><br />
Gerade in älteren Häusern findet man noch mit Öl betrieben Heizungen. Diese sind im Verbrauch oftmals sehr intensiv und dadurch sind die Heizkosten enorm. Schon der Einbau eines neuen Öltanks und das Verlegen neuer Leitungen kann die Kosten massiv senken. Vielfach rechnet es sich aber auch, auf ein komplett neues Heizungssystem umzusteigen.</li>
</ul>
<ul>
<li><strong>Kellerdeckendämmung</strong><br />
Unter diesem Begriff fasst man eine relativ einfach durchführbare Maßnahme zusammen, die dafür sorgt, dass die Räume direkt über dem Keller nicht mehr so kalt sind. Der Keller bringt naturgemäß, weil er nicht geheizt ist, eine Kältequelle ins Haus. Die Fußböden, die direkt über dem Keller liegen, sind in aller Regel die kältesten im Haus. Eine solche Dämmung sorgt dafür, dass die Kälte aus dem Keller nicht so einfach ins Haus kommen kann.</li>
</ul>
<ul>
<li><strong>Einsatz von Solarthermie</strong><br />
Die Sonne ist ein natürlicher Energiespender. Da liegt es nahe, sich genau diese Energie zunutze zu machen. Möchte man Solarthermie einsetzen, werden in der Regel auf der Seite des Hauses, auf der die Sonneneinstrahlung am stärksten und längsten über den Tag verteilt auftrifft, entsprechende Kollektoren eingebaut</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Energieoptimiertes Bauen in der Sanierung</h3>
<p>Bei der Planung, welche energetischen Sanierungsmaßnahmen ergriffen werden sollen, spielt neben der tatsächlichen Einsparung natürlich auch das Alter des Hauses eine Rolle. Wenn man ein altes Haus sanieren will, müssen natürlich ganz andere Maßnahmen ergriffen werden, als wenn man in der Planungsphase für ein neues Haus steckt und direkt Wert auf energieeffizientes Bauen legen kann.</p>
<p>Die gesetzliche Lage legt allerdings eine solche Gebäudesanierung nahe, gerade wenn es darum geht, dass man Immobilien verkaufen möchte. Hier kommt der sogenannte Energiepass ins Spiel, der die Energieeffizienz des Hauses verdeutlicht.</p>
<p>Es muss entschieden werden, ob man eine Komplettsanierung vornehmen möchte oder ob beispielsweise ein Badrenovierung schon ausreicht, weil man beispielsweise von einer Gastherme auf andere Wege umsteigen will, um warmes Wasser zu gewinnen.</p>
<p>Geht es beispielsweise um eine Fenstersanierung, kann für den Altbau beispielsweise Denkmalschutz bestehen. In diesem Fall ist man an eine bestimmte Optik gebunden und kann sich nicht einfach frei für eine neue Fensterform entscheiden.</p>
<p>Wohnt man in einer Eigentumswohnung, ist zunächst die Eigentümerversammlung zu befragen, sofern das Sanieren über die eigenen vier Wände hinausgeht.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Energetische Sanierung von Altbauten &#8211; was sind die effizientesten Sanierungen?</h3>
<p>Darüber kann man kein grundsätzliches Urteil fällen. Es empfiehlt sich, gerade vor einer Altbausanierung einen sogenannten Energieberater hinzuzuziehen. Dieser kann dem Hausbesitzer gute Ratschläge geben, ob es sinnvoll ist, das ganze Haus zu renovieren oder ob beispielsweise das Modernisieren der Heizungsanlage bereits ausreichend ist. Grundsätzlich sollte man vor der Haussanierung abwägen, welcher Aufwand welchen Kosten gegenübersteht und entsprechend sinnvoll entscheiden.</p>
<h3>Welche Maßnahmen fördert die Bundesregierung?</h3>
<p>In den letzten Jahren tut sich in Sachen <a title="Bundesregierung fördert die Nachhaltigkeit im Bereich Wohnen" href="http://www.allianz-nachhaltigkeit.de/139/bundesregierung-fordert-die-nachhaltigkeit-im-bereich-wohnen/">Förderung von Seiten der Bundesregierung </a>viel. Immer wieder sind steuerliche Vorteile für die Sanierungskosten im Gespräch. Darüber hinaus gibt es Förderprogramme für erneuerbare Energien.</p>
<p>Um die Kosten erträglich zu gestalten, haben Hauseigentümer, die eine Sanierung durchführen wollen, die Möglichkeit, bei der KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) an günstige Kredite zu kommen. Man spricht in diesem Zusammenhang auch gerne von einer sogenannten KfW Sanierung.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Finanzierung: Wie hoch sind die Investitionen? Wie kann man dies finanzieren?</h3>
<p>Entsprechende Kosten werden in der Regel pro Quadratmeter angegeben. Diese sind natürlich für die verschiedenen Maßnahmen, die man im Rahmen einer energetischen Sanierung ergreifen kann, auch unterschiedlich. So schlägt eine Erneuerung der Außendämmung pro Quadratmeter mit etwa 120 Euro zu Buche, während eine Kellerdämmung von unten lediglich mit maximal 35 Euro je Quadratmeter anzusetzen ist. Beim Thema Fenstersanierung kommt es ganz auf den Aufwand beim Renovieren an: Hier liegen die Kosten je Quadratmeter zwischen 100 und 400 Euro.</p>
<p>Banken und Sparkassen sind hierbei deutlich seltener hilfreich als die KfW, die auf derartige Anliegen spezialisiert ist. Auf der Webseite kann man sich die individuell am besten geeignete Förderungsart anzeigen lassen. Dafür beantwortet man einige Fragen und findet beispielsweise heraus, dass die Sanierung der Heizungsanlage, sowie das Umbauen des Hauses auf eine bestimmte Effizienzklasse mit einem Kredit gefördert wird, zusätzlich aber ein Sachverständiger zumindest bezuschusst wird. Man beantragt dann die Maßnahme und erhält Bescheid darüber, in welcher Höhe man Unterstützung erwarten kann.</p>
<h3></h3>
<h3>Mieterhöhung: Welche Kosten einer energetischen Sanierung können auf Mieter umgelegt werden?</h3>
<p>Wenn es um das Thema energetische Sanierung geht, geistern Gerüchte im Internet herum, es gäbe Mieterhöhungen von 60% und mehr. Tatsache ist: Die Miete darf im Jahr um maximal 11% erhöht werden und das auch nur, wenn die Sanierungsmaßnahme den Nutzwert der Wohnung tatsächlich deutlich verbessert hat. Hierbei zählt beispielsweise die tatsächliche Einsparung von Energie und Wasser nach der Sanierung.</p>
<p>Auch die Durchführung der Sanierung an sich darf für den Mieter keine sogenannte Härte darstellen. Grundsätzlich darf man als Mieter aber davon ausgehen, dass der Vermieter nicht vollständig entgegen der Interessen seiner Mieter handeln wird.</p>
<p>&nbsp;</p>
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