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	<title>allianz-nachhaltigkeit.de &#187; Nachhaltiges Bauen &amp; Wohnen</title>
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		<title>Rollos: Energiesparen leicht gemacht</title>
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		<pubDate>Fri, 10 Jun 2016 13:34:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>allianzer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nachhaltiges Bauen & Wohnen]]></category>
		<category><![CDATA[Energieeffizienz]]></category>
		<category><![CDATA[Energiesparen]]></category>
		<category><![CDATA[Rollos]]></category>

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		<description><![CDATA[Nachhaltigkeit lässt sich auch beim Thema Sonnenschutz hervorragend umsetzen. So gibt es Rollos, die im Sommer nicht nur vor Hitze schützen, sondern im Winter auch noch Verlusten von Heizwärme vorbeugen. [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-252" alt="Rollos mit Energiespar-Funktion" src="http://www.allianz-nachhaltigkeit.de/wp-content/uploads/rollos.jpg" width="640" height="426" /></p>
<p><b>Nachhaltigkeit lässt sich auch beim Thema Sonnenschutz hervorragend umsetzen. So gibt es Rollos, die im Sommer nicht nur vor Hitze schützen, sondern im Winter auch noch Verlusten von Heizwärme vorbeugen.</b></p>
<p>Modernisierte Fenster sind ein ganz elementarer Bestandteil, was energieeffizientes Wohnen und Bauen anbelangt. Doch nicht jeder hat auch das Geld für neue High-Tech-Fenster. Und in Mietwohnungen wird ein Fensteraustausch nur selten genehmigt. Wer auch hier eine ökologisch sinnvolle Lösung sucht, ist <a title="Rollos mit verschiedenen Funktionen" href="https://www.livoneo.de/rollo">mit Rollos gut beraten</a>, die wärme- und kälteisolierende Eigenschaften aufweist.</p>
<p><b>Problemstelle Fenster</b></p>
<p>Neben unzureichend gedämmten Wänden verursachen insbesondere Fenster große Energieverluste in Wohnungen und Häusern. Selbst wenn sie mehrfach verglast sind, tritt immer noch ein erheblicher Anteil an Heizungswärme nach außen, da sie nicht vollständig isolieren. Die Quittung folgt bei der alljährlichen Betriebskostenabrechnung, in der die Heizkosten einen erheblichen Posten einnehmen.</p>
<p>Ein hoher Wärme- und Kälteaustausch am Fensterglas erzeugt allerdings nicht nur höhere Kosten, sondern ist auch alles andere als umweltfreundlich oder gar <a title="News zu nachhaltigem Leben &amp; Wohnen" href="http://www.allianz-nachhaltigkeit.de">nachhaltig</a>. Jedoch lässt sich Energieeffizienz auch hier recht schnell herstellen – und zwar vergleichsweise günstig, ohne dass gleich alle Fenster ausgetauscht werden müssen.</p>
<p><b>Mit Rollos unnötige Energieverluste vermeiden</b></p>
<p>Energiesparende Rollos sind ganz leicht an ihrer Aluminiumschicht zu erkennen. Die besondere Metallbeschichtung auf der Rückseite weist in der wärmeren Sommerzeit zum einen Hitze ab, was zu einem verbesserten Raumklima führt. Zum anderen bietet sie im Winter gleich eine Zweifach-Funktion: Erstens wird Kälte abgeblockt und zweitens bildet sie für die Heizwärme eine unüberwindbare Dämmschicht zwischen Innenbereich und äußerer Umgebung.</p>
<p>Auf diese Weise lässt sich praktischerweise nicht nur Hitzestau im Wohnraum verhindern, sondern auch das Klima und der Geldbeutel werden durch einen verringerten Wärmeverbrauch geschont. Ideal sind Rollos mit Energiesparfunktion außerdem auch für sonnenreiche Dachfensterbereiche oder Wintergärten, wo sie mit ihrem Thermoschutz für wesentlich angenehmere Temperaturen sorgen.</p>
<p>Wichtig ist allerdings, dass das Rollo möglichst am Fensterflügel oder in der Glasleiste angebracht wird. Erfolgt die Montage hingegen im etwas weiter vom Glas entfernten Mauerwerk, kann die Wärme- und Kälte-Dämmung gar nicht erst zur Wirkung kommen.</p>
<p><b>Praktische Zusatzfunktionen</b></p>
<p>Thermoregulierende Rollos sind aufgrund ihres absolut lichtundurchlässigen Materials generell mit drei weiteren Komfortleistungen ausgestattet. Eine der wichtigsten Funktionen ist die Verdunkelung. Mit diesem Leistungsmerkmal können Sie beispielsweise Schlaf- und Kinderzimmer bestens für eine ungestörte Nachtruhe ausstatten. Ferner bieten Rollos mit Thermoschutz auch einen zuverlässigen Schutz gegen Spiegelungen jeglicher Art – ob beim Lesen, Surfen an Laptop, Smartphone und Tablet oder im Heimkino. Zu guter Letzt schirmt Sie ein derart ausgerüstetes Rollo auch maximal vor fremden Blicken ab und leistet so auch einen wertvollen Beitrag zum Schutz Ihrer Privatsphäre.</p>
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		<title></title>
		<link>https://www.allianz-nachhaltigkeit.de/139/bundesregierung-fordert-die-nachhaltigkeit-im-bereich-wohnen/</link>
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		<pubDate>Wed, 24 Apr 2013 13:50:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>allianzer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nachhaltiges Bauen & Wohnen]]></category>
		<category><![CDATA[Förderung]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Der Wohnungsbau liegt im Interesse der Bundesregierung und wird daher großzügig gefördert: Ein Bauherr, der sich schon während der Bauplanung über die vielfältigen Fördermittel informiert, kann entweder günstige Kredite oder auch Steuervergünstigungen bekommen. Vor allem werden Häuser und Wohnungen gefördert, die energieeffizient gebaut werden oder deren Energiebilanz verbessert werden soll.
Aber auch andere Förderungen wie im Bereich des Denkmalschutzes können unter Umständen vom Staat bezuschusst werden. Die Nachhaltigkeit muss bei den Verbesserungen an den Häusern einfach vorhanden sein, denn Immobilien haben eine lange Lebensdauer. Einer der wichtigsten Geldgeber für den Wohnungsbau oder den Bau von Niedrigenergiehäusern ist die KfW, die Kreditanstalt für Wiederaufbau.</p>
<p>Die Kreditanstalt für Wiederaufbau fördert die KfW-Effizienzhäuser. Um in den Genuss dieser Förderung zu kommen, sollte der Neubau höchstens 70 Prozent der Energie eines vergleichbaren Hauses verbrauchen. Je energieeffizienter das Konzept ist, desto mehr Förderung bekommt man durch KfW. Ein Bauherr kann 50.000 Euro zu besonders günstigen Zinssätzen für jede Wohneinheit bekommen.</p>
<p>Wer sich beim Bauen für KfW-Effizienzhaus 55 oder noch besser entscheidet, bekommt zusätzlich einen ansehnlichen Bonus auf die Tilgung. Das gleiche gilt ebenfalls für Passivhäuser: So kann zum Beispiel mehr Geld in die Inneneinrichtung fließen, wenn der Neubau staatliche Förderungen durch die KfW vergibt.</p>
<p>Es werden aber auch andere Häuser durch das KfW-Wohneigentumsprogramm unterstützt, indem sie einen Kredit über 50.000 Euro inklusive der Baunebenkosten beantragen können. Diese Gelder können aber auch als Ergänzungsfinanzierung für KfW-Effizienzhäuser beantragt werden, unabhängig davon, welche Förderungen schon geleistet wurden.
Zur Förderung der Nachhaltigkeit gibt es auch Zuschüsse zum Aufbau einer Fotovoltaik-Anlage, die zum Programm nachhaltige Förderung von erneuerbaren Energien im Wohnbereich gehören. Diese Förderungen umfasst einen sehr niedrigen Zinssatz, eine langfristige Finanzierung und eine tilgungsfreie Startperiode sowie die Vergabe an Privatpersonen, Kleinbetrieben und größeren Unternehmen. Auch Landwirte können von dieser Förderung profitieren, indem sie Fotovoltaik-Anlagen aufstellen.</p>
<p>Auch der Kauf einer Wohnimmobilie wird gefördert, wobei es gleichgültig ist, ob es sich um ein Haus oder eine Eigentumswohnung handelt. Das KfW-Wohneigentumsprogramm greift hier und zusätzlich werden auch Altbauten gefördert, die gerade saniert wurden, um die Energieeffizienz zu verbessern.</p>
<p>Die Förderung gilt für Altbauten, die höchsten 115 Prozent an Energie verbrauchen wie ein vergleichbarer Neubau, je niedriger der Wert ist desto besser.</p>
<p>Auch Wohneinheiten, die die Energiebilanz nur durch eine Maßnahme verbessern, werden ebenfalls gefördert. Als Fördermaßnahme bekommt der Bauherr einen ansehnlichen Zuschuss auf das Konto oder einen Kredit in Höhe von 75.000 Euro zu besonders guten Zinskonditionen für das KfW-Effizienzhaus.</p>
<p>Ein Bauherr kann auch für eine energetisch verbesserte Wohneinheit bis 50.000 Euro zu günstigen Zinskonditionen bekommen. Die gleichen Konditionen bekommt man für jede Wohneinheit, wenn die Heizungsanlage auf erneuerbare Energiequellen umgestellt wird. Dabei sollte aber darauf geachtet werden, dass die Sanierungskosten beim Kaufpreis separat aufgeführt wurden.</p>
<p>Es gibt ein Förderprogramm, um Wohneinheiten altersgerecht umzubauen. Diese Fördermaßnahmen können über die Hausbank beantragt werden. Sie beinhaltet Fördermittel bis 50.000 Euro zu besonders günstigen Zinskonditionen. Mit diesen Mitteln kann zum Beispiel das Badezimmer so umgebaut werden, dass es altersgerecht ist. Aber auch Treppen und andere Barrieren können so beseitigt werden.</p>
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				<content:encoded><![CDATA[<p>Der Wohnungsbau liegt im Interesse der Bundesregierung und wird daher großzügig gefördert: Ein Bauherr, der sich schon während der Bauplanung über die vielfältigen Fördermittel informiert, kann entweder günstige Kredite oder auch Steuervergünstigungen bekommen. Vor allem werden Häuser und Wohnungen gefördert, die energieeffizient gebaut werden oder deren Energiebilanz verbessert werden soll.<br />
Aber auch andere Förderungen wie im Bereich des Denkmalschutzes können unter Umständen vom Staat bezuschusst werden. Die <a title="Nachhaltigkeit - mehr als ein Konzept" href="http://www.allianz-nachhaltigkeit.de/">Nachhaltigkeit</a> muss bei den Verbesserungen an den Häusern einfach vorhanden sein, denn Immobilien haben eine lange Lebensdauer. Einer der wichtigsten Geldgeber für den Wohnungsbau oder den Bau von Niedrigenergiehäusern ist die KfW, die Kreditanstalt für Wiederaufbau.</p>
<p>Die Kreditanstalt für Wiederaufbau fördert die KfW-Effizienzhäuser. Um in den Genuss dieser Förderung zu kommen, sollte der Neubau höchstens 70 Prozent der Energie eines vergleichbaren Hauses verbrauchen. Je energieeffizienter das Konzept ist, desto mehr Förderung bekommt man durch KfW. Ein Bauherr kann 50.000 Euro zu besonders günstigen Zinssätzen für jede Wohneinheit bekommen.</p>
<p>Wer sich beim Bauen für KfW-Effizienzhaus 55 oder noch besser entscheidet, bekommt zusätzlich einen ansehnlichen Bonus auf die Tilgung. Das gleiche gilt ebenfalls für Passivhäuser: So kann zum Beispiel mehr Geld in die Inneneinrichtung fließen, wenn der Neubau staatliche Förderungen durch die KfW vergibt.</p>
<p>Es werden aber auch andere Häuser durch das KfW-Wohneigentumsprogramm unterstützt, indem sie einen Kredit über 50.000 Euro inklusive der Baunebenkosten beantragen können. Diese Gelder können aber auch als Ergänzungsfinanzierung für KfW-Effizienzhäuser beantragt werden, unabhängig davon, welche Förderungen schon geleistet wurden.<br />
Zur Förderung der Nachhaltigkeit gibt es auch Zuschüsse zum Aufbau einer Fotovoltaik-Anlage, die zum Programm nachhaltige Förderung von erneuerbaren Energien im Wohnbereich gehören. Diese Förderungen umfasst einen sehr niedrigen Zinssatz, eine langfristige Finanzierung und eine tilgungsfreie Startperiode sowie die Vergabe an Privatpersonen, Kleinbetrieben und größeren Unternehmen. Auch Landwirte können von dieser Förderung profitieren, indem sie Fotovoltaik-Anlagen aufstellen.</p>
<p>Auch der Kauf einer Wohnimmobilie wird gefördert, wobei es gleichgültig ist, ob es sich um ein Haus oder eine Eigentumswohnung handelt. Das KfW-Wohneigentumsprogramm greift hier und zusätzlich werden auch Altbauten gefördert, die gerade saniert wurden, um die Energieeffizienz zu verbessern.</p>
<p>Die Förderung gilt für Altbauten, die höchsten 115 Prozent an Energie verbrauchen wie ein vergleichbarer Neubau, je niedriger der Wert ist desto besser.</p>
<p>Auch Wohneinheiten, die die Energiebilanz nur durch eine Maßnahme verbessern, werden ebenfalls gefördert. Als Fördermaßnahme bekommt der Bauherr einen ansehnlichen Zuschuss auf das Konto oder einen Kredit in Höhe von 75.000 Euro zu besonders guten Zinskonditionen für das KfW-Effizienzhaus.</p>
<p>Ein Bauherr kann auch für eine energetisch verbesserte Wohneinheit bis 50.000 Euro zu günstigen Zinskonditionen bekommen. Die gleichen Konditionen bekommt man für jede Wohneinheit, wenn die Heizungsanlage auf erneuerbare Energiequellen umgestellt wird. Dabei sollte aber darauf geachtet werden, dass die Sanierungskosten beim Kaufpreis separat aufgeführt wurden.</p>
<p>Es gibt ein Förderprogramm, um Wohneinheiten altersgerecht umzubauen. Diese Fördermaßnahmen können über die Hausbank beantragt werden. Sie beinhaltet Fördermittel bis 50.000 Euro zu besonders günstigen Zinskonditionen. Mit diesen Mitteln kann zum Beispiel das Badezimmer so umgebaut werden, dass es altersgerecht ist. Aber auch Treppen und andere Barrieren können so beseitigt werden.</p>
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		<title>Masdar City</title>
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		<pubDate>Fri, 12 Apr 2013 11:52:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>allianzer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Erneuerbare Energien]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltiges Bauen & Wohnen]]></category>
		<category><![CDATA[Masdar City]]></category>

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		<description><![CDATA[Masdar, eine Stadt, die ganz auf erneuerbare Energien setzt, mit der Sonne als wichtigstem Energielieferanten - das ist das ehrgeizige Projekt des Emirats Abu Dhabi am Persischen Golf.  [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.allianz-nachhaltigkeit.de/wp-content/uploads/masdar_city.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-111" alt="Masdar City" src="http://www.allianz-nachhaltigkeit.de/wp-content/uploads/masdar_city.jpg" width="730" height="411" /></a></p>
<p>Masdar, eine Stadt, die ganz auf erneuerbare Energien setzt, mit der Sonne als wichtigstem Energielieferanten &#8211; das ist das ehrgeizige Projekt des Emirats Abu Dhabi am Persischen Golf. Mitten in der Wüste entsteht seit 2008 die größte Stadt, die ganz auf CO2 Emissionen verzichten und ausschließlich mit erneuerbaren Energien versorgt werden soll.</p>
<p>Es klingt ein wenig paradox, dass gerade in einem Land, das geradezu auf Öl schwimmt, die erste Stadt entstehen soll, die als Vorbild für die sogenannten Smart Cities dienen soll. Doch die Lage mitten in der Wüste garantiert, dass Sonne in ausreichendem Maße zur Verfügung steht. Die Emirate haben außerdem große Erfahrung darin, Großprojekte aus dem Boden zu stampfen. So einfach wie andere Projekte erweist sich die Durchführung jedoch nicht. War anfangs von einer Fertigstellung im Jahre 2015 ausgegangen worden, wurde der Zeitpunkt nach hinten verschoben. Finanzielle Engpässe und unvorhersehbare Probleme bei der Errichtung der ökologischen Anlagen sind aufgetreten, die den Bau erheblich verzögern. 2025 soll Masdar 40.000 Menschen beherbergen. Gleichzeitig wird die Stadt dann zum Hauptsitz der Internationalen Organisation für Erneuerbare Energien (IRENA).</p>
<p>Verantwortlich für das gesamte Projekt zeichnet die Abu Dhabi Future Energy Company (ADFEC) zusammen mit Scheich Muhammad bin Zayid Al Nahyan. Für die Planung konnte das renommierte Architekturbüro Foster + Partners gewonnen werden, das auch an der Neugestaltung des Berliner Reichstags beteiligt war. Sir Norman Foster, einer der berühmtesten Architekten der Welt selbst hat einen großen Teil der Planung in die Hand genommen.</p>
<p>Neben der Klimaschonung durch die ausschließliche Verwendung der alternativen Energien wie Sonne und Windkraft steht auch die Vermeidung von Müll auf dem Programm der Stadtentwicklung. Das Trinkwasser wird durch solarbetriebene Entsalzungsanlagen aufbereitet. Auch das Brauchwasser für die Parks und Äcker wird wieder verwendet. Die Bürogebäude werden mit Sensoren ausgestattet, die die Stromversorgung regeln. Ist kein Mensch im Raum anwesend, wird automatisch das Licht ausgeschaltet.</p>
<p>Normale Autos wird es in der Öko-Stadt nicht geben. Zugelassen sind nur Fahrzeuge mit elektrischem Antrieb. Für den Transport der Bewohner sorgt eine Kabinenbahn. Fahrkabinen, die bis zu sechs Personen fassen, sollen die Fahrgäste an die verschiedenen Punkte der Stadt bringen. Alle 200 Meter ist eine Haltestelle eingeplant, an der zugestiegen werden kann. 1.500 Ziele sind über die Bahn erreichbar, die elektronisch eingegeben werden können.</p>
<p>Ein sehr interessantes Versuchsprojekt führt das unabhängige Masdar Institute of Science and Technology durch. Es bietet Studenten die Möglichkeit, in Masdar zu leben und durch das Energieverhalten Daten für Planung von ökologischen Städten zu ermitteln. Bereits 100 Menschen bewohnen die Appartments.</p>
<p>Das Klima in der Wüste stellt die Planer vor besondere Herausforderungen. Um der großen Hitze zu trotzen, erfolgt eine dichte Bebauung, damit die Häuser ganz in arabischer Tradition einander Schatten spenden können. Mit großen Sonnenschutzmatten werden Dächer und Straßen vor der Sonneneinstrahlung geschützt. Grünanlagen und Äcker sollen ebenfalls dazu beitragen, dass die Temperaturen erträglich bleiben. Ein großes Problem sind die Windstürme, die die Solarzellen und Gebäudeteile der Stadt mit feinem Staub bedecken und regelmäßig gereinigt werden müssen.</p>
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